Worum es geht
Die Nanofiltration (NF) liegt zwischen Ultrafiltration und Umkehrosmose: Sie hält mehrwertige Ionen (etwa Härtebildner wie Calcium und Magnesium), Sulfat, Farbstoffe und größere organische Moleküle zurück, lässt einwertige Salze jedoch teilweise passieren.
Dadurch eignet sie sich für Enthärtung, Teilentsalzung, Farb- und Sulfatentfernung sowie die Aufkonzentrierung von Organik – bei deutlich niedrigerem Druck als die Umkehrosmose. Wir planen und bauen NF-Anlagen passend zu Ihrer Wasserqualität.
Ihre Vorteile
Häufige Fragen
Was leistet eine Nanofiltration?
Nanofiltrationsmembranen halten mehrwertige Ionen wie Calcium, Magnesium und Sulfat sowie organische Moleküle ab etwa 200–1000 g/mol zurück. Einwertige Salze passieren teilweise — die NF entsalzt also selektiv und arbeitet dadurch bei deutlich niedrigeren Drücken als eine Umkehrosmose.
Wofür wird Nanofiltration eingesetzt?
Typische Aufgaben sind Enthärtung ohne Regeneriersalz, Sulfatentfernung, Entfärbung, die Abtrennung organischer Verbindungen aus Prozessströmen sowie die Aufkonzentrierung von Wertstoffen — etwa in der Lebensmittel- und Chemieindustrie.
Wann ist Nanofiltration die bessere Wahl als Umkehrosmose?
Wenn keine Vollentsalzung gefordert ist, sondern gezielt Härte, Sulfat oder Organik entfernt werden sollen. Die NF erreicht das bei niedrigerem Betriebsdruck, geringerem Energiebedarf und höherer Ausbeute — und ist damit oft die wirtschaftlichere Lösung.