Worum es geht
Die Umkehrosmose (RO) entfernt gelöste Salze, organische Spurenstoffe und nahezu alle gelösten Inhaltsstoffe – für entsalztes Prozess- und Reinwasser höchster Qualität.
Wir liefern RO-Anlagen mit Hochdruckpumpen, optionaler Energierückgewinnung und vollautomatischer Steuerung, ausgelegt auf Ihren Durchsatz und Ihre Wasserqualität; auf Wunsch in Kombination mit UF-Vorstufe und EDI-Endstufe.
Ihre Vorteile
Häufige Fragen
Was entfernt eine Umkehrosmose aus dem Wasser?
Umkehrosmosemembranen halten gelöste Salze, Härtebildner, Schwermetalle und organische Verbindungen nahezu vollständig zurück — typische Rückhalteraten liegen bei über 95–99 %. Das Permeat ist weitgehend entsalzt und eignet sich als Prozess-, Kessel- oder Reinstwasser-Vorstufe.
Welche Vorbehandlung braucht eine Umkehrosmose?
RO-Membranen sind empfindlich gegen Partikel, Scaling und freies Chlor. Üblich sind Feinfiltration oder Ultrafiltration als Partikelschutz, Antiscalant-Dosierung oder Enthärtung gegen Ausfällungen sowie ggf. Aktivkohle zur Chlorentfernung. Die richtige Vorbehandlung entscheidet über Standzeit und Betriebskosten.
Wie hoch ist die Ausbeute einer RO-Anlage und was passiert mit dem Konzentrat?
Je nach Rohwasser liegt die Ausbeute meist zwischen 50 und 85 % — der Rest fällt als aufkonzentriertes Konzentrat an. Dessen Entsorgung oder Weiterverwendung wird bei der Auslegung mitgeplant, etwa durch Einleitung, Eindampfung oder Rückführung in geeignete Prozesse.
Wie unterscheidet sich Umkehrosmose von Nanofiltration?
Die Umkehrosmose hält auch einwertige Ionen wie Natrium und Chlorid zurück und liefert damit die höchste Entsalzungsleistung. Die Nanofiltration arbeitet bei niedrigeren Drücken und entfernt vor allem mehrwertige Ionen (Härte, Sulfat) und organische Moleküle — oft die wirtschaftlichere Wahl, wenn keine Vollentsalzung nötig ist.